Fasten für das Klima


08.03.2011

Fasten für das Klima

Klimafreunde suchen originelle Ideen für’s klimafreundliche Leben

Ab morgen ist es wieder soweit: Viele Menschen nutzen den Beginn der Fastenzeit, um für den Zeitraum von fünf Wochen auf etwas zu verzichten. Die Beweggründe können dafür ganz unterschiedlich sein, das Prinzip des Verzichts ist immer das gleiche. Die Initiative Klimafreunde schließt sich dieser Idee der Fastenzeit an, um zu mehr Klimaschutz im Land Bremen zu motivieren und ruft dafür zu einem Wettbewerb auf.
  

Die Klimafreunde suchen die originellste Idee, zu fasten und damit gleichzeitig etwas für das Klima zu tun. Ob es nun der Umstieg vom Auto auf das Fahrrad ist, die Einschränkung des eigenen Fleischkonsums oder der Verzicht auf den sonst so unentbehrlichen Wäschetrockner – „Fasten für das Klima“ soll neben dem positiven Effekt für die eigene Klimabilanz, vor allem auch Spaß machen. Das Engagement der Teilnehmer wird dabei auch belohnt: Die zwei kreativsten Klimafreunde gewinnen jeweils für einen Zeitraum von fünf Wochen die Lieferung einer Gemüsekiste aus der Region.

Bei „Fasten für das Klima“ geht es nicht darum, wer am meisten CO2 einspart oder wer am strengsten verzichtet. Die Idee ist vielmehr, klimafreundliche Maßnahmen in den eigenen Alltag zu integrieren und für einen bestimmten Zeitraum einzuhalten. „Wer jetzt den Start macht und eine kleine Veränderung über fünf Wochen durchhält, macht den ersten Schritt, sein Verhalten auch langfristig klimafreundlicher zu gestalten“, so Martin Grocholl, Geschäftsführer der Klimaschutzagentur energiekonsens, die die Klimafreunde ins Leben gerufen haben.

Teilnehmen können alle Interessierten, in dem sie eine kurze Beschreibung der Idee und ihrer Motivation an energiekonsens senden oder auf der Facebook-Seite der Klimafreunde hinterlassen. Teilnahmeschluss ist der 16. März 2011.