Klima-ABC

Wasserdampf

Wasserdampf zählt als wichtigstes Treibhausgas, wenn man vom natürlichen Treibhauseffekt spricht.
Dessen Konzentration ist laut Wissenschaftlern vom Forschungszentrum Jülich in der Atmosphäre in den letzten 45 Jahren um 75 % in den oberen Luftschichten angestiegen. Zwar kann der Mensch den Wasserdampfgehalt nicht direkt beeinflussen, dennoch spielt der Wasserdampf auch bei der vom Menschen verursachten Erderwärmung eine Rolle. Die Konzentration in der Atmosphäre wird stark von der Temperatur bestimmt - steigt die Temperatur, steigt folglich auch der Wasserdampfgehalt. Damit wirkt Wasserdampf als Verstärker der globalen Erwärmung.

Weltklimakonferenz

Auf der Weltklimakonferenz 2010 im mexikanischen Cancún haben über 190 Länder beschlossen, ihr Handeln künftig an dem von der Wissenschaft geforderten 2°C-Ziel zu orientieren. D.h., die Erwärmung der Erde soll auf 2°C gegenüber vorindustriellem Niveau begrenzt werden. Wenn dieses Ziel noch erreicht werden soll, dürften die weltweiten CO2-Emissionen bis 2020 auf maximal 32 Gigatonnen jährlich steigen. Bis 2015 soll geprüft werden, ob sogar eine Verschärfung auf 1,5°C notwendig ist.

Windenergie

Moderne Windenergieanlagen gewinnen Strom aus der Kraft des Windes. Sie nutzen den Auftrieb, den der Wind beim Vorbeiströmen an den Rotorblättern erzeugt.
Die Stromerzeugung aus Windkraft hat innerhalb weniger Jahre stark zugenommen. Das Potenzial der Windenergie ist noch längst nicht ausgeschöpft. Vor allem der Austausch älterer Anlagen durch moderne, leistungsfähigere („Repowering“) und die Windenergienutzung auf dem Meer („Offshore“) bieten Perspektiven für den weiteren Ausbau.

(www.unendlich-viel-energie.de)