Klima-ABC

Virtuelles Wasser

Man kann es weder sehen noch anfassen, doch es ist definitiv da: virtuelles Wasser. Gemeint ist das Wasser, die für die Produktion von Waren verbraucht wurde – oft ist das immens viel und hat gravierende Auswirkungen auf Ökosysteme und Klimawandel. Bekannt ist der Begriff seit Mitte der Neunziger Jahre, als der Engländer John Anthony Allan ihn etablierte. Die Vereinigung Deutscher Gewässerschutz (VDG) versucht mit ihrem Projekt „Virtuelles Wasser“ (www.virtuelles-wasser.de) die Deutschen für das wichtige Thema zu sensibilisieren. Wie die Initiative errechnet hat, verbraucht ein Bundesbürger im Durchschnitt täglich nur 130 Liter echtes Wasser, aber 4000 Liter virtuelles.