Uni Bremen wird Klimafreund


Uni-Kanzler Dr. Martin Mehrtens unterzeichnete das Klimafreunde-Versprechen in Beisein von energiekonsens-Geschäftsführer Martin Grocholl.
Foto: Harald Rehling
24.10.2013

Uni Bremen wird Klimafreund

Bremen, 24. Oktober. Die Universität Bremen beteiligt sich aktiv am Klimaschutz: Gestern startete sie eine Energiesparkampagne, bei der alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einbezogen werden. Unterstützt wird die Aktion von der gemeinnützigen Klimaschutzagentur energiekonsens, die die Universität in den Kreis der Klimafreunde aufgenommen hat.
  

Im Mittelpunkt steht dabei ein Klimaschutz-Versprechen mit individuellen Maßnahmen, die die Uni in Zukunft umsetzen will: So ist beispielsweise die Umstellung auf 100 Prozent Recyclingpapier geplant sowie ein ökologisches Fahrtraining. Für die Universität hat Dr. Martin Mehrtens, Kanzler der Uni Bremen, unterzeichnet: „Der bewusste Umgang mit Energie geht uns alle an. Gerade wir an der Universität müssen Vorbild sein.“

„Ziel ist es, das Schwarze-Peter-Spiel zu beenden“

Gestartet wird die Aktion mit einem Infopaket für alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Zeitgleich werden flächendeckend über den Campus Poster mit unterschiedlichen Statements plakatiert. „Drück mich zum Abschied!“, „Stoßlüften bitte!“ oder „Einfach mal runterdrehen!“ Mit diesen Parolen sollen die Universitätsangehörigen zum energiebewussten Handeln motiviert werden. Zu einem späteren Zeitpunkt kommen noch Aktionstage und eine Verlosung als Anreiz hinzu. Die Organisatoren der Kampagne rechnen mit Einsparungen von fünf bis acht Prozent. Das würde nicht nur dem Klima zugutekommen, sondern auch der angespannten Haushaltslage der Universität.

Mit der bereits seit 2010 laufenden Aktion „Klimafreunde“ motiviert energiekonsens Bürger, Unternehmen und Institutionen in Bremen und Bremerhaven zu mehr Klimaschutz und zum Entdecken eigener Verbesserungsmöglichkeiten. „Ziel ist es, das Schwarze-Peter-Spiel zu beenden: Nur wenn alle gemeinsam viele, kleine Schritte machen, kann langfristig eine Abschwächung des Klimawandels erreicht werden“, erklärt Martin Grocholl, Geschäftsführer von „energiekonsens“. Die Handelskammer, vertreten durch Dr. Frank Thoss, hat der Universität bei der gestrigen Vertragsunterzeichnung - zum wiederholten Mal - das EMAS-Zertifikat für den betrieblichen Umweltschutz überreicht.